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TanTan Things erzählt ...

TanTan Things erzählt ...

Die Wahl-Berlinerin, geboren in Sigmaringen, arbeitet am liebsten in einem Gemeinschaftsatelier in Berlin-Wedding, zusammen mit fast 80 Künstlern aus der ganzen Welt. „Das Lab ist für mich meine zweite Heimat geworden. Wir arbeiten zusammen an Projekten, tauschen uns aus, geben uns Feedback, lachen, feiern und verbringen Zeit zusammen“, erzählt und Tanja, die Künstlerin hinter TanTan Things im Interview. Ihr Stil ist eine Kombination aus Grafik und Illustration. Minimalistische Linien werden mit groben Flächen vereint. Die kleinen, geometrischen Mustern geben Tanjas Artworks den letzten Schliff! Im Interview erzählt sie uns mehr über sich, was sie fasziniert und wovon sie träumt.

wijld:
Gibt es bestimmte Dinge auf der Welt die dich faszinieren? Und warum?
Tanja:
Mich fasziniert vor allem das Miteinander der Menschen im Allgemeinen, denke ich – im guten als auch im schlechten Sinne. Ich finde menschliche Gefüge interessant. Zu sehen oder selbst zu erfahren, wie man gegenseitig voneinander lernen kann oder sich inspirieren kann. Dabei kann eine solch positive Dynamik entstehen. Das finde ich großartig und faszinierend. Aber leider gibt es natürlich auch das komplette Gegenteil – schaut man in den Nachrichten, finde ich es erdrückend und erschreckend faszinierend (im negativen Sinne), wie Menschen ihre Macht über andere Menschen ausnutzen können.

 

wijld:
Welches Buch liest Du gerade?
Tanja:
Zur Zeit lese ich das Buch „Sei du selbst, alles andere wirst du eh verpacken“ von Marie Meimberg. Gerade in der Anfangszeit als selbstständige Grafik Designerin und Illustratorin, gibt es viele schwierige und stressige Momente und Situationen. Da ist das Buch eine nette Abwechslung und Inspiration, alles nicht zu ernst zu nehmen und etwas netter und nicht zu hart mit sich selbst zu sein.

 

wijld:
Wie sieht ein ganz normaler Tag bei dir aus?
Tanja:
Seit meinem abgeschlossenen Studium im Februar arbeite ich selbstständig als Grafik-Designerin und Illustration für Kunden vor allem aus dem sozialen, kulturellen und wissenschaftlichen Bereich. Nebenher arbeite ich an meinen eigenen Projekten – zum Beispiel an T-Shirt-Motiven für wijld ;) oder handgedruckten und genähten Textilaccessoires in Kleinserie. Mein Wecker klingelt normalerweise morgens um 7 oder 8 Uhr, je nachdem wie lange ich am Abend davor gearbeitet habe. Dann esse ich mein Müsli, trinke meinen ersten Kaffee (ganz wichtig, im Laufe des Tages werden auch noch viele weitere folgen! :)) und fahre mit dem Fahrrad ins Lab. Entweder arbeite ich dann an Projekten für Kunden oder ich mache neue Motive und Patterns für meine eigenen Projekte. Nebenher bereite ich ein Sieb vor und gegen Abend komme ich dann hoffentlich zum Drucken. An meinen eigenen Projekten arbeite ich tatsächlich am liebsten abends oder nachts, weil da der Stress und die Unruhe des Tages irgendwie vorbei ist und man sich komplett seinem Motiv widmen kann.

 

wijld:
Was hast Du ursprünglich gelernt und studiert?
Tanja:
Ich habe Kommunikationsdesign an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe studiert. Dort haben wir gelernt, mit Projekten oft das große Ganze zu beleuchten und nicht nur irgendwelche Mechanismen zu lernen, wie man Konsum am effektivsten anregen kann. Dies war mir super wichtig, denn die Gestaltung von Information und Kommunikation im Allgemeinen (sei es für eine Marke oder ein Projekt) beeinflusst maßgeblich, wie der Inhalt beim Rezipienten aufgenommen wird. Nach dem Studium habe ich mich dann dazu entschieden, freiberuflich vor allem für Kunden und Projekte aus dem sozialen, kulturellen oder nachhaltigen Bereich zu arbeiten. Gerade die, die sich für das Gemeinwohl oder „die gute Sache“ einsetzen, haben oft kein riesiges Budget für ihre Projekte und Kampagnen große Agenturen zu beauftragen. Und ich habe den Vorteil, dass ich als Freie an vielen unterschiedlichen und spannenden Projekten mitarbeiten kann.

 

wijld:
Was ist dein größter Traum?
Tanja:
Als Musterdesignerin für nachhaltige Textil- und Klamottenlabels zu arbeiten. Und dass diese keine Ausnahme mehr sind, sondern Standard. Ich habe die Hoffnung, dass es irgendwann keine Fast Fashion mehr gibt und weder Mensch noch Umwelt unter der enormen Massenproduktion von Klamotten leiden muss.

 

wijld artist TanTan Things auf T-Shirts aus Holz
wijld artist TanTan Things auf T-Shirts aus Holz
wijld artist TanTan Things auf T-Shirts aus Holz
wijld artist TanTan Things auf T-Shirts aus Holz

 

Du willst noch mehr Infos zu Tanja? Dann schau dir doch mal folgende Seiten an:
www.tantan-studio.com, www.instagram.com/tantanthings und www.facebook.com/TanTanThings
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